Mit Anfang Februar sind weitere kreative Köpfe mit ihren Startup-Projekten in die Postgarage eingezogen. Richtig genial und wir sind positiv überrascht, dass nach so kurzer Zeit erneut eine so große Nachfrage nach Plätzen in der Postgarage war.

Erneut haben wir über 20 Bewerbungen erhalten – und 11 Projekte wurde mit Anfang Februar aufgenommen und sind eingezogen.

Onboarding Termin & Check-In-Präsentation

Am 12.02.2020 fand der Onboarding-Termin statt, an dem die neuen „Pöstler“ erste Informationen zum Ablauf, zu den Workshops, zur Infrastruktur erhielten und sich kennenlernten. Zudem fand zugleich die Check-In Präsentation statt, bei der alle Startup-Projekte erstmalig in der Postgarage präsentieren, untereinander ihre Projekte vorstellten und es schon die ersten Feedbacks, Tipps und Austausch gab.

Schön, dass ihr hier seid!

Und wer ist da eigentlich mit dabei?

Amati ist das Projekt von Patricia Feurstein und Barbara Pircher. Die beiden Vorarlbergerinnen studieren an der Uni Liechtenstein Entrepreneurship und bauen parallel dazu ihr Startup auf. Ihr Fokus liegt auf ihrem Produkt amati. Dieses sorgt dafür, dass die Frau nach dem Geschlechtsverkehr keinen Aufwand zur Intimsäuberung betreiben muss und der innige Moment zu zweit genossen werden kann. Das Produkt ist ein Softpad mit einem integrierten Saugkern, welcher jegliche intimen Flüssigkeiten absorbiert.  

Mit myShutout entwickeln John Hesselaar und Richard Quist eine App für die Torwart-Suche. Die Grundidee ist, dass Hobby- und in Ligen spielende Vereine ihren oft kurzfristigen Bedarf an einen Ersatztorwart, schnell abdecken können indem sie auf einen großen Pool von Torwarten zugreifen, ohne die Kontaktdaten dieser Torwarte kennen zu müssen.

Pocket Green. Eine Box – viele Möglichkeiten. Ineke Knill entwickelt ein modulares Holz-Steck-System für das Erlebnis eines Mikro-Gartens, das nach dem Baukastenprinzip funktioniert und online vom Kunden selbst zusammengestellt wird. Ganz nach dem Motto „Plant up your life“ – lebenswertes
und leistbares Wohnen sind die Bedürfnisse unserer Zeit. Der Trend entwickelt sich in Richtung “Micro-
Living” und fordert dabei gleichzeitig zukunftsweisende Lösungen für eine durchdachte und einfache
Gestaltung des Außenbereichs ab. Pocket Green ist Teil dieser Lösung und schafft auf nur wenigen Quadratmetern einen Mikro-Lebensraum für Pflanzen, Tiere und den Menschen.

Livint ermöglichen Benjamin Amann, Maximilian Freitag durch ihre Plattform ein automatisches
Matching zwischen Mieter & Vermieter und das ohne Immobilien Makler. Sie begleiten ihre Kunden nicht nur bei der Suche oder beim Inserieren, sondern bieten eine Unterstützung für den gesamten
Vermietungsprozess. Livint automatisiert den Prozess und ermöglichen dies ganze ohne eine klassische
Provision.

Mit Nautico entwickelt Corinna Wurth eine App, die Anwärter auf das Bodenseeschifferpatent mit theoretischen Frageblocks und realitätsnahen Übungsabläufen nicht nur dem Segeln näher bringt,
sondern die Nutzer gleichzeitig auf die theoretische Prüfung vorbereitet. Und das alles selbst userfreundlich und übersichtlich designt und ausgerichtet, dass es später auf weitere Seen bzw. auf weitere Scheinklassen übertragen werden kann.

FlyTraker hat die Kernkompetenz, Flüge aufzuzeichnen, das heißt Startzeit, Landezeit, Flugverlauf, Pilotenname und viele mehr. Dafür entwickeln Jakob Schreiber und Stefan Beller eine Webapp. Die Daten werde dann in einer darin für verschiedene Zwecke zur Verfügung gestellt. unter anderem das Abrechnen von Motorflügen oder Schleppkosten, Erstellen eines digitalen Flug- oder Bordbuchs.  Alle
Anwendungen haben gemein, dass viel Arbeits- und Zeitaufwand eingespart werden kann. Die Daten
können so auch genauer und zuverlässiger gespeichert werden. 

Mit Evential entwickelt das Team rund um Sebastian Duelli – Emanuel Bachmann, Tobias Duelli, Alessandro Rhomberg und Mario Rothmund – eine zielgruppenorientierte Event- und Lokalitätsplattform für 15- bis 30-Jährige mit integrierter Direktkommunikation, innovativer digitaler
Garderobenlösung und „Goodie-Box“ mit speziellen Angeboten. Evential bietet der Zielgruppe ein maßgeschneidertes Angebot mit zusätzlichen Filteroptionen, mit allen für sie relevanten Veranstaltungen und Lokalitäten. Für Lokalbesitzer*innen und Veranstalter*innen bedeutet dies wiederum eine ideale Vermarktungsplattform, auf der sie schnell, einfach und unkompliziert eine Zielgruppe geschlossen ansprechen können.

Psychaid ist das Projekt von Eva-Maria Hämmerle. Die Zeiträume zwischen Psychotherapiesitzungen sind äußerst relevant für den Erfolg einer Psychotherapie. Die App fängt die Patienten in diesen Intersessionsprozessen auf und soll ihnen helfen, unbürokratisch ihre Übungen zu machen, sie zu motivieren und in schwierigen Situationen zu unterstützen. Zusatzfunktionen (Motiviationsprogramm,
Stimmungsbarometer, Notfallprogramm bei Panikattacken, etc.) leisten zusätzliche massgeschneiderte Unterstützung. Psychotherapeuten können die Hilfestellungen individuell für den Patienten festlegen und erhalten Rückmeldung über die Aktivität der Patienten zwischen den einzelnen Sitzungen.

Mit vocbox wollen Lisa-Sophie Bell, Elias Pilgram und Raphael Kuster das Sprachenlernen weiterbringen. Beim Lernen von Fremdsprachen entsteht eine Lücke zwischen Theorie und Praxis, was zu massivem Verlust von Lernpotential führt. Vocbox ermöglicht eine hochpersonalisierte und
kontextualisierte Lernerfahrung, indem es diese Lücke durch smarte Interfaces schließt. Erfahrungen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch fügen sich in bewährte Lernmethoden ein.

Festic ist das Projekt von acht HTL Schülern, die neben ihrer schulischen Laufbahn schon an ihrem Startup-Projekt arbeiten: Niklas Mischi , Julius Lässer, Jeremias Rusch, Jakob Meusburger, Clemens Moosbrugger, Sandro Mennel, Samuel Plankel, Marcel Simma. Richtig gelesen. Acht! #ihrbringtlebenindiebude 🙂

Das Ziel ihrer App Festic ist es, ein zentraler Ort für Events jeder Art zu sein. Das heißt, wir wollen von Kultur über Sport bis hin zu Festivals alles abdecken. Um nicht von Informationen erschlagen zu werden, personalisieren wir die Suchergebnisse jedes einzelnen Users. Durch diese Personalisierung können wir
gewährleisten, dass jeder User nur die Events angezeigt bekommt, die er sehen will. Damit wollen wir vor allem der jüngeren Generation eine Hilfestellung beim Suchen von Locations zum „fuat go“
geben können. Aufgrund des personalisierten Feeds und unseres breiten Angebots an Events ist die App aber auch für ältere Generationen attraktiv.

Mit Hydra wollen David Mantler und Martin Loretz den Getränkemarkt von morgen revolutionieren. Durch autonome Datenerfassung direkt bei den Kunden ermöglicht Hydra ein Gut, welches sonst für Direktzustellung zu schwer ist, mittels intelligenter Datenanalyse ökologisch und ökonomisch optimiert auszuliefern. Somit macht Hydra Getränke zur Dienstleistung und sorgt für die ständige Verfügbarkeit der Produkte bei den Kunden und nimmt gleichzeitig das mühsame Schleppen ab. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, dass zukünftig jeder Vorarlberger Haushalt seine Getränke immer in Glasflaschen verfügbar hat.

 

Neugierig geworden? Definitiv sind da richtig kreative Köpfe und spannende Projekte mit dabei. Du möchtest sie kennenlernen? Schau doch einfach mal beim Startup Treffpunkt Postgarage vorbei.

Fotos: Startupland